Überblick

Chronik 2008

Sängervereinigung 1842
Nieder-Olm e.V

 

Nachrichten-Blatt aktuell vom 10.01.2008

Jahresabschluss der Sängervereinigung
Nieder-Olm mit Ehrungen

Nieder-Olm. Vorsitzender Edmund Laux begrüßte die zahlreichen Mitglieder und Gäste, die zur Jahresabschlussfeier im Camarahaus erschienen waren. Im Mittelpunkt stand die Ehrung von singenden und fördernden Mitgliedern.
Für 10 Jahre fördernde Mitgliedschaft wurde Julia Franke, für 25 Jahre Waltraud Horne, Elke Jung und Amalie Stohr geehrt. Auf 25 Jahre
als singendes Chormitglied konnte Hiltrud Niemeyer zurückblicken. Die Sängervereinigung dankte Johannes Metten für 40 Jahre, Friedel Seckert und Werner Kunkel für 50 Jahre Förderung der Chorarbeit. Mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Sängervereinigung wurde Käthi Seifert für 50 Jahre singende Tätigkeit im gemischten Chor geehrt.
Stadtb
ürgermeister Reinhard Küchenmeister würdigte die  Mitwirkung des gemischten Chors bei vielen Veranstaltungen der Stadt Nieder-Olm. Er überreichte zur Unterstützung der Vereinsarbeit als Anerkennung einen Gutschein für einen Notensatz, womit die weitere Chorarbeit unterstützt wird. Eine Überraschung landete Chormitglied Horst Spilger, der für alle Teilnehmer ein großes persönliches Präsent überreichte. Mit gemeinsam gesungenen Liedern, begleitet von Jens Klaassen am Flügel, endete die Jahresabschlussfeier.                                  

Text/Foto: Lx.

Lokalanzeiger - 28. März 2008

Rückblick und Vorausschau

Mitgliederversammlung der Sängervereinigung 1842 Nieder-Olm

Nieder-Olm.
 
Im Laurenzisaal des Camarahauses in Nieder-Olm begrüßte Vorsitzender Edmund Laux die zahlreich erschienenen Mitglieder zur Mitgliederversammlung des Vereins, darunter in Vertretung von Stadtbürgermeister Reinhard Küchenmeister, den Stadtbeigeordneten Gerhard Lenzen und den Ehrenvorsitzenden Erich Breitmann.
 In seinem Vorstandsbericht hob Edmund Laux die Spendenübergabe an den Förderverein St. Georg zur Finanzierung der notwendigen Baumaßnahmen an der Kath. Kirche St. Georg Nieder-Olm hervor. Die Mitwirkung beim Festakt zur Verleihung der Stadtrechte für Nieder-Olm in der Ludwig-Eckes-Halle, der Maiausflug mit dem Elsass-Express, das Sommerfest sowie das literarische Kirchenkonzert zum 100. Todestag von Wilhelm Holzamer, waren Ereignisse in 2007, an denen die Chormitglieder beteiligt waren und die allen in guter Erinnerung sind.
 Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres zählten auch die Busreise nach Stuttgart und das Chorkonzert "Musikalische Europa -Reise" in der Ludwig-Eckes-Festhalle.

 
Schriftführerin Käthi Seifert berichtete zu den Ereignissen des vergangenen Jahres und Kassierer Manfred Thumerer schloss sich mit einem ausführlichen Rechenschaftsbericht zum Wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, zum Zweckbetrieb und zum Idealverein an ihre Ausführungen an.
 Laux dankte allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für die im vergangenen Jahr geleisteten Dienste und allen aktiven Mitgliedern für die engagierte Chorarbeit. Die Rechnungsprüfer Edith Massek und Georg Schultheis hatten die Kasse geprüft und beantragten nach Vorlage ihres Rechnungsberichtes die Entlastung des Gesamtvorstandes und des Kassierers.
 Schriftführerin Käthi Seifert schied turnusgemäß aus dem Vorstand aus; sie stellte sich nicht mehr zurWiederwahl. Außerplanmäßig schied Maria Kronfeld aus dem Vorstand aus. Lutz Schünemann wurde einstimmig zum neuen Schriftführer gewählt, Eleonore Thumerer, Käthi Seifert und Norbert Orth wurden als Beisitzer bestätigt.
 Im Anschluss an die Wahlen erfolgte eine Vorausschau auf die Veranstaltungen im Jahr 2008. So ist Anfang Juni ein Besuch des Landtages Rheinland-Pfalz geplant und im August findet das Sommerfest des Vereins statt. Am 28. September steht eine Busreise nach Aschaffenburg (Main) auf dem Programm und nach der Jahresabschlussfeier am 12. Dezember beteiligt sich der gemischte Chor am Weihnachtskonzert derMusikschule Nieder-Olm in der Kath. Kirche St. Georg.
 Zum Abschluss der Veranstaltung machte der Ehrenvorsitzende Erich Breitmann den Vorschlag die Vereinsfahne zu restaurieren. Der Gesamtvorstand will diese Angelegenheit prüfen und bei der nächsten Mitgliederversammlung Bericht erstatten.

Pressemitteilung - 1. Mai 2008
Nachrichtenblatt - 8. Mai 2008

Maiwanderung der Sängervereinigung

 

      Nieder-Olm.
       Zur traditionellen Maiwanderung ging es in diesem Jahr bei der Sängervereinigung 1842 Nieder-Olm auf geführten Umwegen über den Nieder-Olmer Neuberg nach Ober-Olm und dann in das blühende und in dieser Jahreszeit einmalige Selztal.
      Unter den bewährten Organisatoren Eleonore und Manfred Thumerer konnte nichts schief gehen. Das Wetter war toll, die Stimmung prächtig, Durst und Hunger wurden in der Gaststätte "Steigbügel" reichlich gestillt.
      Nach gemütlichem Aufenthalt ging der Fußweg entlang der Kreisstraße von Essenheim nach Nieder-Olm zurück.                                      (Lx)

Nachrichtenblatt - 12. Juni 2008

Chor der Sängervereinigung im Landtag

Im Foyer des Landtages Rheinland-Pfalz in Mainz erklangen unter der Leitung von Chorleiter Jens Klaassen Lieder der Romantik und ein Lobgesang auf die Heimat und den Wein. Auf Einladung der Abgeordnete Frau Dorothea Schäfer, MdL, weilte der gemischte Chor im Landtag, nahm von der Besucherempore aus an einer Plenarsitzung teil und war anschließend zu Gast im Restaurant des Landtages. Zuvor ließ es sich Stadtbürgermeister Reinhard Küchenmeister nicht nehmen, die Besucher herzlich willkommen zu heißen, denn es ist nicht alltäglich, dass so viele Nieder-Olmer ihn an seinem Arbeitsplatz besuchen. Ministerpräsident Kurt Beck kam vorüber, ebenso Christian Baldauf MdL. Hautnah erlebten die Teilnehmer die Landespolitik und nahmen Einblick in die umfangreichen Aufgaben der Abgeordneten Dorothea Schäfer.

Zuvor führte der Besuch des Mainzer Fastnachtmuseums zu den Anfängen der Mainzer Fastnacht. Viele Erinnerungen, besonders zahlreiche Exponate der vergangenen 50 Jahre, gaben einen umfassenden Einblick in die Vergangenheit.                 Text/Foto: Lx.

Nachrichtenblatt - 9. Oktober 2008

Sängerwetter in Aschaffenburg,
dem
"bayerischen Nizza"


Aschaffenburg am Main sehen und auf den ersten Blick mögen, so wird Besuchern der unverwechselbare Charme dieser Stadt erklärt.
Seinen Jahresausflug machte der gemischte Chor der Sängervereinigung Nieder-Olm in diesem Jahr in die Spessartmetropole. Die historische Altstadt, mit den bedeutenden Baudenkmälern und den einmaligen Parkanlagen bildet reizvolle Kontraste zum pulsierenden Cityleben der vitalen und weltoffenen Stadt. Faszinierende Bauwerke sind die seit dem 10. Jahrhundert beurkundete Stiftskirche und das einmalige Pompejanum, sowie das Schloss Johannisburg.

          Aschaffenburg geizt nicht mit seinen Parks und Grünanlagen: Fasanerie, Park Schöntal, Schlossgarten und Park Schönbusch, einer der schönsten englischen Landschaftsgärten in seiner klassischen Form auf deutschem Boden; er lud bei Cafe und Kuchen, nach den ausreichenden Besichtigungen des Vormittags, zum Verweilen ein. Der Abschluss der Sängerreise fand in einem Restaurant in Rüsselsheim statt. Die harmonische Busreise endete gegen 21:30 Uhr in Nieder-Olm.                                                                Text/Foto: LX.

Nachrichtenblatt - 6. November 2008
Lokalanzeiger - 7. November 2008

Ehrungen des Kreis-Chorverbandes Mainz

Bei der Herbsttagung des Kreis-Chorverbandes Mainz in der Saulheimer Bürgerhalle wurden am 02. November folgende Mitglieder der Sängervereinigung geehrt:

Edmund Laux                        - 25 Jahre Vorstandstätigkeit und
                                            - 50 Jahre Singen im Chor,

Andrea Breitmann                  (2. Vorsitzende) gratuliert der Jubilarin und den Jubilaren

Horst Preis                            - 40 Jahre Singen im Chor,
Gertraud Spilger                     - 25 Jahre Singen im Chor,
Friedrich Horne                      - 60 Jahre Singen im Chor,
Erich Breitmann                     - 60 Jahre Singen im Chor.

Vorstand und alle Chormitglieder gratulieren recht herzlich!

Lokalanzeiger - 14. November 2008

    "Nicht nur verwalten, sondern auch gestalten"

      Serie "Menschen in der Region" / Heute: Jens Klaassen, Leiter der Musikschule Nieder-Olm

NIEDER-OLM "Ich bin von meinen Eltern gezwungen worden, Klavier zu spielen", erinnert sich Jens Klaassen lachend. Damals war er elf Jahre alt - heute ist er 44, Klavierlehrer und seit sechs Jahren Leiter der Musikschule Nieder-Olm. "Irgendwann hat mir die Musik soviel Spaß gemacht, dass ich sie in meinem Leben verstärkt machen wollte." Als 18-Jähriger wusste er nicht, ob er Theologie oder Musik studieren sollte. Er entschied sich schlussendlich für Letzteres, weil er nicht viel Lust verspürte, Latein zu lernen. Er wählte als Hauptfach Klavier und als Nebenfach Geige, fand die Diskrepanz zwischen diesen beiden Instrumenten zu groß und widmete sich verstärkt dem Klavier.

Nach seinem Studium war Jens Klaassen an verschiedenen Musikschulen tätig, bis er vor sechs Jahren als "Schwangerschaftsvertretung" nach Nieder-Olm kam. Die Eltern seiner Schüler waren begeistert von der Art, mit welcher er den Kindern die Musik näher brachte. "Ich baue in meinen Unterricht die Musik in eine Geschichte ein und erreiche damit, dass es den Schülern leichter fällt, ein Stück zu begreifen und zu erlernen", erklärt der Klavierlehrer seine Methode. Als seine Kollegin aus dem Mutterschutz zurückkehrte, konnte er nach dem Votum der Eltern weiter an der Musikschule unterrichten, wurde stellvertretender Leiter und nach vier Jahren Leiter. "Ich war jünger als die anderen Lehrer, aber sie waren sehr kollegial und machten es mir leicht, das Amt zu übernehmen", freut sich Klaassen.

Seitdem hat er ein Büro, eine Sekretärin und neben seinem Unterricht viel Verwaltungsarbeit. "Es ist eine schöne Mischung, vormittags bin ich im Büro und nachmittags musiziere ich mit meinen Schülern. "Ich kann nicht nur verwalten, sondern auch gestalten", macht er an einem Zitat deutlich, warum sein Job ihm so viel Freude bereitet.

Als Dirigent der Sängervereinigung Nieder-Olm fragt er sich immer wieder: "Wie gestalte ich ein Konzert? Welche Musik wähle ich? Was kann ich dem Chor zumuten?" Auch gilt es, die Lieder dem Anlass entsprechend auszuwählen, sei es der Herbst, die Weihnachtszeit oder ein Kirchenkonzert. Noch genauer sind die Überlegungen für Jens Klaassen, wenn er für seine Schüler ein Konzert oder eine Veranstaltung mit einem Vorführcharakter plant. Dafür hat er das "Junge Podium" geschaffen, in welchem die Kinder im Zwei-Monatsturnus kleine Stücke vorspielen, damit die Eltern ihre kleinen Musiker erleben und den Fortschritt in ihrer Entwicklung verfolgen können.

Auch seine "Orgelkonzerte", die er in Kooperation mit den Schulen der Verbandsgemeinde gibt, sind beliebt. "Ich Spiele den Kindern auf der Orgel in der katholischen Kirche Nieder-Olm kleine Stücke vor, erkläre ihnen das Instrument und lasse sie in eine alte abgebaute, aber noch funktionierende Orgelpfeife blasen, um ihnen zu zeigen, wie durch Luft Töne entstehen." Dabei bringt er den Kindern klassische Musik näher, erklärt ihnen aber auch mit klingenden Beispielen, dass man ganz "normale Musik" auf einer Orgel spielen kann. Begeistert erzählt Jens Klaassen auch von den "Musiktheatergruppen", die vom Land Rheinland-Pfalz finanziert werden und in Nieder-Olm gestartet sind oder von den "Kinderkulturtagen", die gemeinsam mit Grundschullehrern veranstaltet werden. Mit Kindern zusammen Musik machen, diese in ihre Welt einbetten, Gespenster, einen Wasserfall oder die Melancholie von Chopin musikalisch mit ihnen nachempfinden: "Wichtig ist für den Lehrer zu erkennen, was in seinen Schülern vorgeht, womit sie sich identifizieren. Warum nicht auch Pop-Musik! Einer unserer Lehrer unterrichtet diese Stilrichtung und schreibt auch entsprechende Stücke", erzählt der Pädagoge.

Neben seiner Arbeit in der Musikschule und der Leitung der Sängervereinigung begleitet Jens Klaassen auch, wo immer er gebraucht wird, verschiedene Chöre oder Solisten. "Es passt einfach in unsere Region, verschiedene Dinge zu tun. Ich finde auch die Größe unserer Musikschule mit zurzeit 700 Schülern genau richtig, um den Überblick zu behalten und nah dran zu sein an Kindergärten und Schulen, mit denen wir eng zusammenarbeiten", freut er sich über die Vielfältigkeit und Möglichkeiten seiner Arbeit als Leiter der Musikschule.

Von Uta Lehr

Pressemitteilung - Dezember 2008

Jahresabschlussfeier unter dem Weihnachtsbaum

Nieder-Olm. Zur jährlichen Abschlussfeier des gemischten Chors der Sängervereinigung 1842 Nieder-Olm konnte Vorsitzender Edmund Laux im Camarahaus zahlreiche Gäste begrüßen, darunter Stadtbürgermeister Reinhard Küchenmeister, die Beigeordneten der Stadt, Herbert Reuter und Gerhard Lenzen sowie viele Ehrenmitglieder und Mitglieder der Sängervereinigung.

Im Mittelpunkt dieser Feier standen die Jubilare des Jahres 2008. Geehrt wurden Bertram Heerdt, Elisabeth Schreiber, Norbert Boller und Manfred Hollmann für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft. Für 25 Jahre singende aktive Chortätigkeit nahmen Gertraud Spilger und für 40 Jahre Horst Preis den Dank der Sängervereinigung entgegen.

Dank und Anerkennung für besondere Verdienste für 60 Jahre aktives Singen im Chor konnten Ehrenmitglied Friedel Horne und Ehrenvorsitzender Erich Breitmann entgegen nehmen.

 

 

 

Vorsitzender Edmund Laux wurde für 25 Jahre ehrenamtlicher Arbeit im geschäftsführenden Vorstand, davon 16 Jahre als Vorsitzender geehrt. Die Urkunde der 2. Vorsitzenden Andrea Breitmann überreichte Beigeordneter Gerhard Lenzen. In seiner Laudatio dankte Lenzen im Namen des Vorstandes und hob dabei seine bleibenden Verdienste um die Sängervereinigung hervor. Gleichzeitig wurde Laux in Anerkennung seiner 50 jährigen singenden Chortätigkeit zum Ehrenmitglied der Sängervereinigung ernannt.

Gemeinsames Singen mit Chorleiter Jens Klaassen am Flügel und mit Geschichten zur Weihnachtszeit haben  Bürgermeister Reinhard  Küchenmeister und mehrere Chormitglieder zur Unterhaltung des Abends beitragen. Bei gutem Essen, besonders den eigens von den Frauen im Chor zubereiteten Salaten und dem von Chorleiter Jens Klaassen servierten Sekt konnte Georg Schultheis alle Gäste zufriedenstellend mit Getränken bewirten. Ein schöner Tag ging zu Ende (SV).

Mainzer Rhein-Zeitung - 23. Dezember 2008

Sängervereinigung und Musikschule gaben Konzert


Einen musikalischen Gang durch den Advent boten der Gemischte Chor der Sängerveremigung Nieder-Olm und die Musikschule der Verbandsgemeinde in der Nieder-Olmer Kirche St. Georg. Traditionelle Weihnachtslieder erklangen neben neuerem Liedgut, und junge Instrumentalisten stellten sich solistisch und in Ensembles vor. Im Mittelpunkt des Konzertes stand das Chorwerk Adiemus des walisischen Komponisten Karl Jenkins, der in seiner Musik versucht, Stile der klassischen Musik und der Folklore zu vereinen. Foto: Bernd Eßling

 

Allgemeine Zeitung Mainz - 23. Dezember 2008

Ergreifendes Konzertfinale

Sängervereinigung und Musikschule in St. Georg

 mpf. NIEDER-OLM Mächtig und hallend erschallt Georg Friedrich Händels "Tochter Zion" im hohen Gewölbe der katholischen Kirche St. Georg.
Kraftvoll erklingen die Stimmen des Gemischten Chores der Sängervereinigung 1842, sanfter und getragener beim anschließenden "Die Sterne am Himmel
träumen". Im gut gefüllten Gotteshaus spendieren die begeisterten und gerührten Zuhörer reichlich verdienten Beifall, den die Mitglieder des Chores sowie
des Jugendchores und der Instrumentalisten der Musikschule stolz entgegen nehmen.
 
Grenzüberschreitungen hat der Leiter der VG-Musikschule und des gemischten Chores, Jens Klaassen, gewagt und erfolgreich vollzogen. Zwischen zwei
Lesungen eingebettet, erklang Karl Jenkins "Adiemus" - jenes millionenfach verkaufte Chorstück aus den "Songs of Sanctuary", in dem der walisische
Rock-Pop-Komponist, Element des Klassik-Rock, der Weltmusik und sowie der europäischen Romantik zu Sphärenklängen über swingender Rhythmik
verschmilzt. Einfühlsam brachte sich der Chor der Sängervereinigung in diese ungewohnte Komposition ein und fand sich harmonisch mit den Sängerinnen
der Musikschule zusammen.
 
Gerade die Texte sind die Bedeutungsträger jener weihnachtlich-nachdenklichen Lyrik, - "An Dezembertagen" sowie Rilkes Gedicht an seine Frau
("Im großen Himmel steht ein Stern") - die Eva Peschek zwischen den drei Konzertteilen eindrucksvoll vortrug.
 
Für modernere Klangfarben im Gotteshaus sorgten auch die "Young Voices", der Jugendchor der Musikschule, unter der Leitung von Werner Schüßler -
der bei "Hava Nagila", bei Stevie Wonders "I just called to say I love you" oder "We are these peoples" selbst mit seinem tragenden Tenor stützte.
Stimmlich sind die "Young Voices" so gut ausgerichtet, dass sie durchaus mit mehr Selbstbewusstsein in den Vordergrund treten könnten.
 
Man hätte im übertragenen Sinn die bekannte Stecknadel fallen hören, als das Klarinettenensemble der Musikschule unter der Leitung von Birgit Blüm mit
rundem Klang Tschaikowskis "Andante Cantabile" interpretierten. Nicht minder ausgereift spielten Theresa Blüm, Rebekka Kühn, Jessica Mattern,
Annaig Rohou und Miriam Wallrabenstein in der Quintettbesetzung Johann Joachim Quantz' "Sonate für 3 Flöten" einer von rund 200 Sonaten, die der
Flötenlehrer Friedrichs des Großen geschrieben hat. Anrührend und erfolgreich bestanden Viola Mertel und Chiara Westmeyer die berühmte Sopranarie
"O mio babbino caro" aus der Feder Giacomo Puccinis.
 
Ergreifend war der Ausklang, bei dem die mehrere hundert Besucher gemeinsam mit den Chören und dem Klarinettenensemble mit der Volksweise
"Oh du fröhliche, oh du selige" den musikalischen "Gang durch den Advent" beschlossen.